Erinnern Sie sich noch an Ihr “erstes Mal” im Internet?
Die lautstarken Anstrengungen des Modems, wenn es versucht hat, eine Verbindung in die neuen virtuellen Welten zu finden? Der Moment als sich nach (gefühlten) 30 Minuten zum ersten Mal eine Webseite geöffnet hat ?
Es sind nicht mal 10-15 Jahre vergangen! “Damals” kannten wir den Begriff “Web 2.0″ noch nicht, denn das “Web 1.0″ steckt selbst noch in den Kinderschuhen. Wenn wir von “sozialen Medien” gesprochen haben, wurde gleich eine politische Meinungsäußerung unterstellt!
Die Entscheidung, ob wir einem Produkt oder Unternehmen vertrauen, wurde zuhause oder am Stammtisch getroffen. Denn an diesen “realen” Orten sprachen wir Empfehlungen aus und teilten die neuesten Tipps und Tricks.
Und heute? Es hat sich nicht viel geändert.
Bei Meinungen und Bewertungen sind unsere Freunde und Bekannte immer noch die ersten Ansprechpartner und Mitentscheider. Mit ihnen tauschen wir unsere Urlaubsvideos oder die Schnappschüsse vom letzten Wochenende.
Der Unterschied?
Wir treffen Freunde und Bekannte nicht mehr ausschließlich in der Realität. Sozialen Netzwerken wie facebook, youtube oder google+ sind zu einem zweiten Stammtisch geworden. Zusammen mit den öffentlichen Empfehlungen von Millionen anderer Menschen hat sich die Entscheidungsfindung über ein Produkt und Unternehmen in den virtuellen Raum verlagert. Auf den Online-Portalen dieser Welt werden Märkte zu Gesprächen. Unternehmen haben sich (manchmal schmerzhaft) daran gewöhnen müssen, dass über sie gesprochen wird. Mal positiv, mal negativ – und manchmal wird über sie gelacht.
Weltweit werden jede Minute 1500 neue Blogartikel veröffentlicht, 600 neue Videos bei youtube hochgeladen, 80 000 Mitteilungen bei facebook geschrieben und über 7000 Bilder bei flickr veröffentlicht (Quelle: go-globe)
Für das Marketing eines Unternehmens heißt es: Zuhören, was gesprochen wird. Mitreden, wenn Fragen gestellt werden. Begeisterung erzeugen, wenn Interesse da ist.
Social Media Marketing hat sich so als fester Bestandteil im Kommunikations-Mix eines Unternehmens verankert. Es ist nicht mehr die Frage, ob man dabei sein sollte. Das bestmögliche “Wie” und die geschickte Umsetzung sind der Maßstab.
Diesen Anforderungen sind in diesem Jahr auch vom Salzburger Landespreis aufgenommen worden. Erstmalig werden Vorzeigeprojekte in der Kategorie “Social Media” bewertet.
Gesucht werden Ideen und Kampagnen, die beispielhaft zeigen, wie Social Media für Unternehmen umgesetzt werden kann. Die ideale Mischung aus Dialog, Interaktion und transparenter Markenbildung stehen im Vordergrund der Beurteilung.
Agenturen und kreative Ideengeber, die Ihre Social-Media-Projekte als vorbildlich ansehen, können sie auf der Webseite der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation eintragen.




